Die Jungliberale Aktion Dresden (JuliA) warnt davor, den Vorstoß von Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel, ein Alkoholverbot an Dresdner Tankstellen einzuführen, umzusetzen. Damit wird das Problem nur verlagert und bestehende Arbeitsplätze gefährdet.
Wie die Onlineausgabe der Dresdner Neueste Nachrichten (DNN) am 23.02.2011 berichtete, lässt Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel nach einem neuerlichen Gerichtsurteil prüfen, ob in Dresden die Möglichkeit eine Einschränkung des Verkaufs von Alkohol an Tankstellen möglich ist. Grundlage dafür ist ein am Mittwoch gefälltes Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig, welches auf Grund von Ruhestörungen an Tankstellen einen eingeschränkten Verkauf von Alkohol ermöglicht. Die Dresdner Jungliberalen sprechen sich entschieden gegen ein solches Vorhaben aus.
„Wir möchten die Stadt vor einem solch erheblichen Eingriff in die Unternehmensfreiheit warnen,“ meint Thomas Kunz, Kreisvorsitzender des FDP-Nachwuchses, „Verbote haben das Problem mit Alkoholmißbrauch noch nie gelöst. Weder Ruhestörung noch Betrunkene werden damit weniger. Das einzige, was die Stadt damit einschränkt, sind vielleicht Umsatz und Zahl der in den Tankstellen Beschäftigten. Eher kommt es bei solchen Verboten zu Verlagerungseffekten in Parks, an Spielplätze oder ähnlichem. Verbote dürfen in der Politik nur ultima ratio sein, dies ist hier nicht gegeben.“
Die Jungliberalen schlagen alternativ mehr Kontrollen durch die Ordnungsbehörden vor. „Kontrolle und schnelle Strafen, wenn sie nötig sind, helfen gerade bei Jugendlichen mehr, als wenn sie aus dem öffentlichen Raum gedrängt werden. Zumal bei der Gelegenheit auch ganz schnell die Einhaltung des Jugendschutzes beim Alkoholverbrauch überprüft und geahndet werden kann,“ meint Kunz abschließend.

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Warum trete ich an?

Warum trete ich an, den besten Jugendverband Sachsens zu leiten? Ganz klar, JuliA Sachsen ist etwas Besonderes. Wir sind der Motor der liberalen Familie, hier streiten wir um die wahren liberalen Werte, diskutieren über Themen bis zu den grundsätzlichen Fragen, aber finden uns danach wieder bei einem kühlen Blonden, oder was man so mag, zusammen und lässt Politik einfach mal Politik sein. Wir haben unkonventionelle Ideen, schießen sicher auch manchmal übers Ziel hinaus, aber wir wissen auch, wie wichtig in der Außendarstellung Realismus ist. Wir werden als Stimme der liberalen Jugend ernst genommen und nicht als Außerparlamentarische Opposition unserer Mutterpartei.

Die Jungliberale Aktion war nicht meine erste Begegnung mit der liberalen Familie, aber sie war meine erste Prägende. Ich bin 2004 nach drei Jahren genauen Prüfens und vielen Besuchen verschiedener Parteien in die FDP eingetreten. Nicht weil mir die Personen gefallen haben oder ich nach einem besonderen Amt oder Mandat strebte, sondern weil die Liberalen meine persönlichen Werte vertreten haben. Bis heute habe ich das nie bereut.

Und doch wäre ich fast nur zu einem der vielen zahlenden Mitglieder geworden, die mit dem eigentlichen politischen Leben nichts zu tun haben. Ich war Mitglied eines Flächenkreisverbandes und wäre ich nicht zu einem Treffen der Dresdner Jungliberalen eingeladen worden, hätte ich höchstens einmal im Jahr einen Kreisparteitag mit ein paar Mitglieder im Alter meiner Großeltern erlebt.

Das ist für mich heute Ansporn, JuliA in der Fläche bekannt zu machen. Es ist wichtig, für junge Interessenten der liberalen Familie Angebote und Präsenz zu schaffen. Denn zu viele junge Menschen verlieren das Interesse, wenn sie mit Themen konfrontiert werden, die nichts mit ihrem Leben zu tun haben.

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Es geht um die Richtung.

Diese Wahl wird die Richtung bestimmen, in die sich JuliA Sachsen in den kommenden Jahren entwickeln wird. Wollen wir weiter auf den positiven Entwicklungen der letzten Jahre aufbauen, müssen wir die richtigen Entscheidungen treffen und dürfen nicht aus Eitelkeit mühsam aufgebauten Respekt sinnlos opfern. Ich trete an, um mit Erfahrung und Kreativität für mehr Einfluss der Jungliberalen zu kämpfen. Ein starker Jugendverband ist einer, der seine Beschlüsse umsetzen kann. Nicht mit der Brechstange, sondern mit dem besseren Argument. Dafür hoffe ich auf Eure Unterstützung!

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Ich steige ins Rennen ein

diesen Sonnabend ist es soweit! Wir wählen in Leipzig einen neuen Vorstand unseres Landesverbandes der Jungliberalen Aktion Sachsen. Ich habe mich nach reiflicher Überlegung und vielen positiven Gesprächen entschieden, mit in das Rennen um den Landesvorsitz einzusteigen und die Erfahrung, die er mit dem Dresdner Vorstandsteam gemacht hat, in dem Landesverband einfließen zu lassen. Dabei werde ich im Team durch Thomas Widra, der als Schatzmeister antreten möchte und Markus Klemm für die Programmatik unterstützt.